Projekt/Portfolio Management

SAP IM/PS

In Kombination mit der PPM-Weblösung kann über das ERP-Modul PS (Projektsystem) die Ebene der betriebswirtschaftlichen Kontierung und Abrechnung abgebildet werden.

Hierzu werden die Aufgaben im PPM-Projektmanagement mit PSP-Elementen, die hierarchisch gegliedert sein können, verknüpft. In der Folge können die auf den PSP-Elementen auflaufenden Obligo- und Istwerte mit dem aus dem PPM-Portfoliomanagement zur Verfügung gestellten Budget verglichen und überwacht werden.

Falls an die Kontierung und Abrechnung keine besonderen Anforderungen gestellt werden (reine Kostensammler), kann alternativ zum PS auch das Modul CO (Controlling) verwendet werden: in diesem Falle werden die Aufgaben im PPM-Projektmanagement mit Innenaufträgen verknüpft.

Neben den Möglichkeiten zur Kontierung und Abrechnung stellt das Projektsystem eine ‚klassische‘ und eigenständige Alternative zur PPM-Weblösung dar.

Hierzu werden die Projekte mithilfe des ‚Project Builder‘ zunächst nach inhaltlichen, technischen oder/und organisatorischen Aspekten hierarchisch gegliedert (es entsteht ein sog. Projektstrukturplan/PSP). Zur detaillierten Planung und späteren Rückmeldung der Termine bzw. des Ablaufs werden anschließend Netzpläne und Vorgänge angelegt und mit den relevanten PSP-Elementen verknüpft. Aus der Anordnung der Vorgänge (Vorgänger/Nachfolger-Beziehungen) ergibt sich der Kritische Pfad (CPM).

PPM4

Die Planung und i.d.R. auch die Kontierung der Ressourcen erfolgt an den Vorgängen.Die aus den Planungen, Beauftragungen und Rückmeldungen resultierenden Plan-, Obligo- und Istwerte können jederzeit mit den am Projekt hinterlegten und ggf. entlang der Struktur verteilten Budgets verglichen werden. Bei Bedarf kann eine automatische
Verfügbarkeitskontrolle aktiviert werden.

Ist ein übergeordnetes Budgetmanagement notwendig, so kann dieses im Modul IM (Investitionsmanagement) abgebildet werden. In diesem werden Programme definiert, die sich hierarchisch in Positionen aufgliedern. Entlang dieser Struktur kann dann im Gegenstromverfahren das Budget zunächst geplant und schließlich verteilt werden. Nach der
Freigabe erfolgt die Übertragung und anschließend das Monitoring des Budgets auf die Projekte. Änderungen am Budgetbedarf können über Rückgaben und Nachträge einzeln dokumentiert werden.